„Den Wert entdeckt“

Der Eisenacher Ballettchoreograph im Gespräch

Andris Plucis
Andris Plucis. Foto: Carola Hölting.

Andris Plucis ist Ballettchef im Theater Eisenach. Der Sohn lettischer Eltern, in Zürich geboren, in Österreich und England aufgewachsen, sprach mit Akrützel über sein aktuelles Stück, die Zukunft des Theaters und das Leben als Balletttänzer. weiterlesen…

Pistole auf der Brust

Landestheater Eisenach in Existenznot

Ausgetanzt? Mar Ameller und Shuten Inada bekommen möglicherweise bald ihre Kündigung.
Ausgetanzt? Mar Ameller und Shuten Inada bekommen möglicherweise bald ihre Kündigung. Foto: Carola Hölting.

Zwei Millionen Euro fehlen, um den Betrieb im Theater Eisenach weiter aufrechtzuerhalten. Zwei Millionen, die eine Stadt, die sich selbst als Bach- und Kulturstadt bezeichnet, nicht mehr aufbringen konnte. Die Verhandlungen liefen zäh. Zu sagen hatten viele etwas, nur Geld zur Rettung hatte bisher keiner. weiterlesen…

Lackschafe des Teufels

Saalerauschen, Teil 5: Hercules Propaganda


Hercules trug das Fell eines Löwen und  eine Keule – Hercules Propaganda bevorzugen Handtaschen und hochhackige Stiefel.
Hercules trug das Fell eines Löwen und eine Keule – Hercules Propaganda bevorzugen Handtaschen und hochhackige Stiefel. Foto: Hercules Propaganda.

Im Rosenkeller herrscht Swingerclub­atmosphäre: Rotes Licht paart sich mit Nebel, auf der Bühne stehen Typen in Fetischklamotten und für die Animation des Publikums sorgt eine lasziv tanzende „Blondine“ mit Brusthaar. Während des Konzerts schiebt sich Sänger Fritze einen wabbeligen Spargel in den Schlund, pellt sich aus seiner Lederhose und zeigt dem Publikum seinen Allerwertesten. weiterlesen…

Ein kleines Potpourri

Neuerwerbungen im Stadtmuseum am Markt ausgestellt

Ein bisschen stolz auf die vollbrachte Arbeit: Kurator Eric Stephan.
Ein bisschen stolz auf die vollbrachte Arbeit: Kurator Eric Stephan. Foto: Christoph Worsch.

Wie erwirbt die Kunstsammlung Jena neue Werke, wenn der Etat dafür knapp ist? Kurator Erik Stephan beantwortet dies mit einem kleinen Lächeln: weiterlesen…

Biene Maya

Das Theaterhaus inszeniert den Weltuntergang

Um Vergebung bittend.
Roland Emmerich bittet um Vergebung für seine Filme. Foto: Theaterhaus Jena.

Welches Datum ist heute? – Es ist der 21. Dezember 2012. Nach dem Maya-Kalender ist es der Tag des Weltuntergangs; nach „Bienen I“, einem Stück, das gegenwärtig am Theaterhaus Jena zu sehen ist, „ein Tag wie jeder andere“. Das Schauspiel bringt alles auf die Bühne, was die Welt so ausmacht: den Weihnachtsmann, Jesus, Sex und die Ziege. Und eben Bienen. weiterlesen…

Wo ist dieses Menschenrecht?

Theaterstück „My heart will go on“ bleibt nicht folgenlos




Begrüflungskomitee: Hamzan Barakat wird in „My heart will go on“ wie im echten Leben wenig herzlich empfangen.

Foto: Fotos: Christoph Worsch

„Hey! Hey du da, wo kommst du her? Wo willst du hin? Und was hast du überhaupt hier zu suchen? Zeig deine Papiere her, sofort! Ich habë doch nicht den ganzen Tag Zeit — verdammt nochmal. Wie, du verstehst mich nicht? Was denkst du, wer du bist? Und was glaubst du, wo du hier bist? In Deutschland, mein Freund“, bekommt ein Reisender mit einem verduzten Gesichtsausdruck von einem Sicherheitsbeamten entgegen geschrien.

weiterlesen…