Friedrich tanzt, Campus rappenvoll

von Julian Hoffmann

Die Frieta war die mit Abstand größte Studentenparty, die es in Jena wohl je gegeben hat. In sozialen Netzwerken machten viele Gerüchte die Runde. Hier das wichtigste über die Wiwi-Party.

Typisch Studenten – die Woche gerade erst halb vorbei und erstmal Party. Typisch Wirtschaftswissenschaftler – größer, teurer, besser. Friedrich tanzt, so hieß die Party, und mit ihm tanzten knapp zweitausend Studenten. Obwohl alles typisch studentisch weiterlesen…

68er Gespräche

Text: Charlotte Wolff

Was geschah vor 50 Jahren? Was motivierte, sollte verändert werden? Was ist davon heute noch übrig und wichtig für uns?

Auf die Straße gehen, Flugblätter verteilen, eine Kommune gründen. Das war der Protest der Studenten vor 50 Jahren. Ein Aufruf gegen das System, gegen Verbote. „Wir haben keine Angst, wir tun was wir für richtig halten“, war schon Ende der 50er Jahre weiterlesen…

Der FSU Stura

Gefragt hat: Martin Emberger
Ihm geantwortet hat:
Carsten Hölbig
Leiter AG Rechtsvorschriften des EAH Sturas

Was ist der Stura?
Der Studierendenrat ist das Konstrukt, um deine Interessen gegenüber der Hochschule direkt zu weiterlesen…

Wohnhaft wo?

TEXT: Charlotte Wolff

Wenn man sie erkennt, spricht man nicht mit ihnen. Häufig weiß man gar nicht, wer sie sind. Im Gespräch mit einem Obdachlosen.

Das blaue Haus sieht fast verlassen aus. Der Flur wirkt steril, das Bad zur Rechten sauber, praktisch unbenutzt. Erst nach der zweiten Tür scheint Leben zu sein. Der Gemeinschaftsraum erinnert, mit den in einem L aufgestellten Resopaltischen und dem Bücherregal, an eine Jugendherberge. Das angrenzende Zimmer mit den drei Doppelstockbetten, in das ich einen kurzen Blick werfe, vervollständigt das Bild. Allerdings wirkt das Zimmer auch mit zwei belegten Betten etwas zu eingewohnt für einen Wochenendaufenthalt. Der Eindruck täuscht nicht. Manfred Koßmann weiterlesen…

Ungewohnt umgewohnt

Es gibt viele Orte und Möglichkeiten, um zu wohnen. Manch eine_r schafft sich da auch einen eigenen Freiraum zum Leben: In Häusern…

Es war einmal eine Schule. Tafel und Bänke schmückten die Räume, der muffige Geruch verbrauchter Luft füllte die Klassenräume. So genau lässt sich das natürlich nicht mehr sagen, aber in der Tat wurde das besetzte Haus beim Westbahnhof weiterlesen…

Vergiftete Jugend

von Jessica Bürger

Ab 1974 wurde Dopen in der DDR zum Staatsplan, in dem 15.000 Kaderathleten Feldversuchen unterzogen wurden. Doch die Substanzen hatten schwerwiegende, körperliche Folgen für die Sportler, die noch heute darunter leiden.

Am 14. Juni 2002 begann eine neue Zeitrechnung in der Doping-Geschichte der DDR. An diesem Tag verabschiedete der Deutsche Bundestag das erste Doping-Opfer-Hilfegesetz (DOHG), ausgestattet mit einem 2-Millionen-Euro-Fonds. Wo es zuvor darum ging Beweise zu sammeln und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen, standen nun die Entschädigung und die Versorgung der Betroffenen im Mittelpunkt. Dem Gesetz weiterlesen…