SAG MIR, WO DU STEHST

SAG MIR, WO DU STEHST

In einem nichtöffentlichen Prüfbericht kritisiert der Thüringer Rechnungshof die Studierendenschaften: zu links, zu verschwenderisch und zu weit weg von Studierendenbelangen. Was ist dran?

Von Marcel Haak und Tim Große

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„Das Motto ist: den Mund aufmachen“

„Das Motto ist: den Mund aufmachen“

Interview: Undine von Lucadou, Robert Gruhne / Foto: Julian Hoffmann

3000 Rechtsextreme wollten sich in Mattstedt bei einem Rockkonzert versammeln. In letzter Minute platzte die geplante Veranstaltung. Gegendemonstranten zeigten trotzdem Gesicht gegen Nazis und das Erstarken rechter Kräfte. Vorne voran Weiterlesen

„Kämpft! Es lohnt sich!“

„Kämpft! Es lohnt sich!“

Im letzten Moment konnte das Rechtsrockkonzert „Rock gegen Überfremdung“ im 480-Einwohner-Dorf Mattstedt bei Apolda verhindert werden. Für den Mattstedter Ortschaftsbürgermeister Andreas Schuchert (CDU) waren es intensive acht Wochen, seit er von der Veranstaltung erfuhr. Im Akrützel-Interview zieht er ein persönliches Weiterlesen

Ich, der Attentäter

Ich, der Attentäter

Warum ich nach dem Bomben-Fehlalarm von Jena darüber nachdenke, einen Anschlag in der Provinz auszuüben. Ein Kommentar.

Von Christoph Renner

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Alles für den Strauß

Alles für den Strauß

Strauße sind nicht unbedingt das, was man unter einem schönen Tier versteht. Sie zu halten ist kompliziert, gefährlich und rentiert sich kaum. Wieso zum Teufel betreibt dann ein Ehepaar, das Inhaber eines Autohofs ist, nebenan zusätzlich eine Straußenfarm?

Von Christoph Renner

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Gesichter der Macht

Gesichter der Macht

Das Interview führten Tarek Barkouni und Christoph Renner

Der Rede Björn Höckes vor wenigen Minuten im Landtag ist Bodo Ramelow ferngeblieben, um dem AfD-Mann als Regierungschef keine größere Bühne zu geben. Auf seine Arbeit als Ministerpräsident angesprochen, lehnt sich Bodo Ramelow zurück und legt einen Ellenbogen auf die Stuhllehne. Er ist angekommen, gefällt sich in der präsidialen Rolle. Mit fast 60 wirkt er vital und hemdsärmelig, seine Präsenz kommt nicht von Amts wegen. Er spricht in kurzen, prägnanten Sätzen. Bei Widerspruch zum Thema Hochschule wird Ramelow lauter. Er neigt sich zum Gesprächspartner vor, taxiert ihn über den Rand seiner Brille hinweg mit bemerkenswerter Schärfe – dann ist man im Brennpunkt. Man möchte früher auf keinen Fall Arbeitgeber in einem Betrieb gewesen sein, in dem Bodo Ramelow als Gewerkschafter aufgetreten ist.

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