Poetry Overkill

Vom Ende einer Gattung

Von Niclas Seydack

Eine gute Nachricht: Endlich kann Poetry-Slam in das Hospiz der Literaturwissenschaft eingeliefert werden und dort neben Minnesang und dem bürgerlichen Trauerspiel künstlich am Leben gehalten werden. Die Selbstdiagnose, von einem Slammer formuliert, würde wohl in etwa so klingen: weiterlesen…

Spannungsfeld Romantik

Zwischen alten und neuen Interpretationen

Von Annika Lohbeck

Endlich eine Romantik-Ausstellung ohne lauter Caspar David Friedrichs. Tatsächlich ist dieser überhaupt nicht selbst vertreten. Der Künstler Hiroyuki Masuyama zieht die Orte Friedrichs allerdings als inspirative Vorlage heran. weiterlesen…

Der schale Nachgeschmack

Das Kurzfilmfestival der Kulturarena

Von Hauke Rehr

Kulturarena heißt auch Kurzfilmfestival! Unser Autor war bei der Vorstellung der diesjährigen Teilnehmer. Schon hier zu verraten, wie er es fand, würde seiner Bewertung nicht gerecht werden. Aber lest selbst. weiterlesen…

Olliiii, Fickeeeen!

Wenn Musiker Nebenjobs haben

von Tarek Barkouni

„Junggebliebener Musiker (42) sucht Publikum zum Lieb-haben. Ich, Radiomoderator, Singer-Songwriter, Fernseh-Sidekick, suche ein Publikum, das mich so nimmt wie ich bin. Bitte keine Zwischenrufe!“

Olli Schulz ist als Musiker zerrissen zwischen seinem Erfolg im Fernsehen und Radio und der Leidenschaft zur Musik. Beim einen ist er der „Fernsehspaßvogel“ mit zu vielen Schimpfwörtern im Mund (FAZ). Seine Musik ist anders: Ernsthafter und Nachdenklicher wirken die Lieder, die mit Olli Schulz & der Hund Marie oder als Solomusiker entstanden sind.
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Charmant und Authentisch

AnnenMayKantereit brachten das Publikum zum Tanzen

von Lisa Laibach

„Jeden Morgen war ich warm und wurde kalt.
Die Geräuschgewalt hat mir ins Ohr gebissen.
Und ich frage mich wann werde ich alt
Und hab ich überhaupt ´nen Gewissen.
Ich will nicht jeden Morgen von Neuen letzte Nacht bereuen.“

Mit diesen Zeilen eröffneten AnnenMayKantereit am Samstag ihr Konzert in der Kulturarena.
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Eine Ehe für drei

Die Entdeckung der Unendlichkeit in der Kulturarena

Von Bernadette Mittermeier

Die Entdeckung der Unendlichkeit ist ein großartiger Film – bis auf eine Schwäche.

Aber der Reihe nach: The Theory of Everything, wie der Film im Original treffender heißt, ist die Liebes- und Lebensgeschichte von Stephen und Jane Hawking, vom Kennenlernen in Cambridge bis zur Veröffentlichung der kurzen Geschichte der Zeit, dem Werk, das Hawking schließlich weltberühmt machte.

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