Dem Reiz des Abenteuers auf der Spur

Eine nüchterne Betrachtung dessen, was das Leben aufregend macht

Von Anna Zimmermann

Alltagsabenteurer

Titelfotos: Daniel Hofmann

Im Duell, mit dem Rücken zum Kontrahenten, den letzten Schritt machen, bevor es sich umzudrehen und zu schießen gilt. Die letzten fünf Sekunden Countdown herunterzählen, bevor man samt Rakete ins Weltall geschossen wird. Auf dem Mast eines Schiffes stehen und das ersehnte Land als Erster erspähen.
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„Leben ist Unterwegssein“

Ein Philosoph hält ein Plädoyer für das Reisen

Das Gespräch führte Jana Felgenhauer

Dr. Vollbrecht

Dr. Vollbrecht reist leidenschaftlich gern.
Foto: privat

Abenteuer sind besondere Erlebnisse, die dem Alltag den Mittelfinger zeigen sollen. Um sie zu erfahren, bewegen wir uns meist aus unserer gewohnten Umgebung hinaus auf Kurztrips oder auch längere Reisen. Der Philosoph Dr. Peter Vollbrecht hat mit Akrützel über den wahren Kern des „Unterwegsseins“ gesprochen. Er selbst hat bereits fünf Jahre in Indien gelebt, aber auch Mittelamerika, Südostasien, ach, fast die ganze Welt erkundet. Seit ein paar Jahren organisiert und leitet er philosophische Reisen – zum Beispiel in die Toskana –, um dort mit den Seminarteilnehmern ethische Konzepte nach Aristoteles und Kant zu diskutieren.
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„Hier gehört Kunst hin!“

Skulpturengarten im Frommanschen Anwesen

Von Friederike Schuster

Skulpturen im Frommannschen Anwesen

Albertus Magnus ist bis zum 15. Juli in guter Gesellschaft.
Foto: Christoph Worsch

Der Frommansche Garten ist ein Ort der Erholung, des Zusammenkommens, mit historischer Bedeutung. Und mittendrin steht die überlebensgroße Skulptur „Dem Morgen zu“ mit langem, vorwärts gerichteten Schritt und rückwärtsgewandtem Oberkörper. Sie entstand basierend auf den Erfahrungen der Wendezeiten: Der Wunsch, voranzuschreiten und gleichzeitig zurückzublicken.
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Die Wohlgesinnten

Woran es im FSU-Stura grundsätzlich krankt

Von Dirk Hertrampf




Was taucht der Stura?
Foto: Titelbild: Daniel Hofmann

Der Stura ist in der Krise: Jeder Artikel über den Studentenrat der Friedrich-Schiller-Universität könnte mit diesem Satz beginnen. Das oberste beschlussfähige Gremium innerhalb der studentischen Selbstverwaltung tätigt 2012 Ausgaben in Höhe von fast 560.000 Euro, vertritt über 21.000 Studenten und ist chronisch überfordert. Außerdem stellt sich bei einer Wahlbeteiligung von rund 15 Prozent in den letzten Jahren die Frage nach seiner grundlegenden demokratischen Legitimation.

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„Die Frauenquote ist keine Gleichbehandlung“

Von Unterschieden und Gemeinsamkeiten: Der Stura der Ernst-Abbe-Fachhochschule im Gespräch

Das Gespräch führte Philipp Franke




Die zwei vom Berg: Andreas Kirchner und Jan Köhler (v. l.)
Foto: Maximilian Gertler

 

Andreas Kirchner studiert Maschinenbau im vierten Semester und ist für den Haushalt des FH-Stura verantwortlich. Medizintechnikstudent Jan Köhler, ebenfalls viertes Semester, steht dem Gremium vor. Mit Akrützel sprachen sie über Geld, Macht und Frauen.
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„Merkel fucked us“

Jenaer Student berichtet über Erasmus-Semester in Athen

Das Gespräch führte Jan-Henrik Wiebe




Touristen genießen die schönen Aussichten – die Griechen wohl eher nicht.
Foto: Jan-Henrik Wiebe

Das Erasmus-Programm gibt Studenten die Möglichkeit im Ausland zu studieren. Jonathan Eibisch aus Jena hat sich für Griechenland als temporären Studienort entschieden, da das Land sich gerade im Umbruch befindet. Seit drei Monaten studiert er in Athen. Der Politikwissenschafts- und Soziologiestudent sprach mit dem Akrützel über Krise und Protest.

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