Konferenzen, Kind und Kegel

Familiengründung und Wissenschaft

von Corinna Hofmann

Wer eine Karriere in der Wissenschaft anstrebt, wird wahrscheinlich in der Zeit von Studium, Doktorarbeit oder Postdoc-Phase mit der Entscheidung für oder gegen Kinder konfrontiert. Manche glauben, dass die Wahl zwischen Karriere und Familie eine Entweder-oder-Entscheidung darstellt. Drei Frauen, die sich beiden Herausforderungen gestellt haben, erzählen  hier von ihren Erfahrungen.
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Er hätte die Welt verändert

“Elser”: Über ein gescheitertes Attentat

von Lisa Laibach

Ein Mann hält eine Taschenlampe zwischen seinen Zähnen. Er füllt Sprengstoff in ein Loch in der Wand. Hektische Bewegungen, der Angstschweiß steht ihm auf der Stirn. Die Bombe explodiert – doch Hitler verlässt die Veranstaltung zu früh. 13 Minuten später und Georg Elser (gespielt von Christian Friedel) hätte die Welt verändert.
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Höllisches Nymphen-Paradies

Wiedersehen mit Lolita

von Anna-Lena Prutscher

So ein Kanon ist eine tolle Sache. Der macht das Leben leicht und gezieltes Namedropping schindet mächtig Eindruck: Flaubert, Tolstoi und Kubrick – schon kriegen Studis feuchte Unterhosen. Ganz schnell outet sich als Prolet, wer die große Kunst nicht als solche erkennt.
Wir starten eine neue Serie und widmen vermeintlichen und echten Meisterwerken Liebeserklärungen und Hasstiraden. Den Anfang macht Vladimir Nabokovs Lolita.

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Vom Untergrund ins Feuilleton

von Niclas Seydack

FAT – eine Chiffre, drei Buchstaben nur und dennoch von tausenden Fans elektronischer Musik verstanden. Freude am Tanzen, das Jenaer Musiklabel, ist die Speerspitze der Technokultur in Mitteldeutschland. Seit seiner Gründung vor 15 Jahren hat sich das Label zu einem der wichtigsten in diesem Genre entwickelt. Die vertretenen Künstler bespielen Clubs, Festivals oder dunkle Kellerdiscos auf der ganzen Welt.

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Die Ungewollte

Jenas erste Professorin Mathilde Vaerting im Porträt

von Christoph Renner

In Jena gibt es, fernab vom Fürstengraben, an dem die Büsten der großen Männer der Universität stumm Kopf an Kopf stehen, eine Mathilde-Vaer­ting-Straße. Wer war diese Frau? 1884 geboren, feministisch, revolutionär, eigensinnig und Zeit ihres Lebens unverheiratet. Die erste Jenaer Professorin ist in ihrem Leben und Wirken ständig in Konflikt mit dem bestehenden System geraten.
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25 Jahre Akrützel

Jenas führende Hochschulzeitung feiert Geburtstag

Ein Vierteljahrhundert, literweise Kaffee, Druckerschwärze, Blut, Schweiß und Tränen und eine ungeklärte Frage: Warum heißt das Akrützel so? weiterlesen…