Einstellig

Kommentar zur FSU-Stura-Wahl

von Benjamin Schmidt

Wahlbeteiligung: 9,3 Prozent. Das Traurige daran ist, dass es noch schlimmer hätte kommen können. Dieser Wert wird allgemein mit Erleichterung aufgenommen. Für größeren Andrang war die Wahl auch nicht ausgelegt, selbst bei voller Auslastung der Wahlkabinen hätten kaum mehr als 20 Prozent der Studenten wählen können. Dies kann und darf aber nicht das Ziel sein.

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Akrützel sucht eine neue Besetzung seiner Chefredaktionsstelle

Zu deinen Aufgaben gehören unter anderem die Heftplanung, Themenfindung, Leitung der Redaktionssitzung, Betreuung von Anzeigenkunden, Zusammenarbeit mit den Redaktionsmitgliedern, Lay-Out und Verteilung der Ausgabe.
Dafür erhälst du zwei Freisemester, ein Gehalt in Höhe des Bafög-Höchstsatzes und die breite Unterstützung der Redaktion, sowie Unmengen an Erfahrung im journalistischen, organisatorischen und gestalterischen Bereich!
Wir würden uns freuen, wenn du Zeit hättest, bei unserem kommenden Satzwochenende (12. bis 14. Juli) teilzunehmen und dir einen ersten Eindruck von der Redaktionsarbeit zu verschaffen.
Das Bewerbungsverfahren besteht aus einem Redaktionsaufgabentest am 26. Juli (etwa 2h) und einem Vorstellungsgespräch am 30. Juli.
Bewerbungsschluss ist der 25. Juli.

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und Lebensläufe!

Bewerbungen an:
vorstand@stura.uni-jena.de und redaktion@akruetzel.de

Rückfragen bitte an:
redaktion@akruetzel.de

Leserbrief – Ich will nicht gegendert werde

von Johanna Bärhold

Anscheinend ist es in aller Munde – ob beim Stura, dem Akrützel oder den Professoren. Überall kämpfen Studierende, ProfessorInnen und Bürger*innen um das Recht, nicht hinter der männlichen Form zu verschwinden, sondern genannt zu werden.

Auch ich fühle mich diskriminiert. Bin ich anders, bin ich besonders oder bin ich nicht normal? Mich beschleicht ein komisches Gefühl, als sei ich Außenseiter  – allerdings jedes Mal, wenn ich als Frau einen „gegenderten“ Text lese.

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Kurz vor Puppen-Apokalypse

Varieté in der Villa Rosenthal

von Sandra Vogel und Carlotta Ickert

Betritt der Zuschauer die Villa Rosenthal, fällt sein Blick zuerst auf eine psychedelische Drehscheibe. Schwarze, weiße und gelbe Schnörkel bringen den Verstand zum Kreisen. Im Kamin liegt eine blanke Hand, am braunen Transistorradio lehnt ein abgerissenes Bein. Blaue Masken an den Wänden scheinen mit ihren leeren Augen jeden Schritt zu verfolgen.  Beim genauen Hinsehen wird jedoch erkennbar, dass die gruselige Atmosphäre Lücken hat. Die Plastikhand im Kamin ist nicht angekohlt, sondern so sauber, als hätte sie jemand bloß von einer Schaufensterpuppe abgeschraubt.

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Laufende Bilder Jenas Kurzfilmszene

Jenas Kurzfilmszene

von Christoph Worsch

In kleiner und intimer Atmosphäre im Kunsthof oder unter freiem Himmel am Faulloch neben dem Johannistor als Teil des cellu l’art Festivals. Kurzfilmabende haben sich in Jena etabliert. Die Szene ist lebendig und der Trend geht zu immer größeren Veranstaltungen und mehr Eigenproduktionen. Geprägt ist die Jenaer Filmlandschaft von einem offenen Austausch der Beteiligten untereinander und einem interkulturellen Anspruch.

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Frei, gleich, verfassungswidrig

FSU muss Wahlordnung überarbeiten

von Bernadette Mittermeier

Es war als optimale Lösung für alle gedacht: 2009 kam im Senat der Universität die Idee auf, Online-Wahlen einzuführen. Für die Wählerschaft sollte es einfacher werden, ihre Stimme abzugeben. Die Universität wollte die Wahlbeteiligung erhöhen, die zuletzt bei mageren 13 Prozent gelegen hatte. Zudem sollten Kosten gespart werden, pro stimmberechtigter Person mindestens 50 Cent – ein Betrag, der bei so vielen Beteiligten ins Gewicht fällt. Ein Testversuch bei der Wahl der Graduiertenakademie 2010 war ein Erfolg. Als dann jedoch zwei Jahre später die Online-Wahl für alle universitären Gremien eingeführt werden sollte, begannen die Probleme.

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