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Danz nah dran

Die neue Kolumne im Akrützel

von Sebastian Danz

Es gibt Dinge, auf die kommt man nicht. Man lebt so vor sich hin und hofft, dass es den Party-Cracker-Mix noch im Sonderangebot gibt, wenn man in den Laden geht oder dass der Handyakku bis zum Ende des nächsten Katzenvideos durchhält. Dass es Flüchtlinge nicht gerade leicht haben, in ihrer neuen Umgebung ihre sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen, daran verschwendet man keinen Gedanken.

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Leben in Selbstbestimmung

Das Idahot-Festival 2015

von Annika Lobeck

„Dir wurde es wohl noch nicht von einem richtigen Mann besorgt!“ So eine ausfallende Bemerkung im Vorbeigehen an zwei Händchen haltenden Frauen in einem Jenaer Stadtteil.

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Shakespeare im Stura

Zwischenstand beim Haushalt

von Bernadette Mittermeier

 Eine Warnung vorweg: Dieser Artikel hat kein Happy-End. Das Personal dieser Tragödie hat allerdings shakespearsches Potential – zwei verfeindete Blöcke, die sich erbittert bekämpfen, obwohl allen klar ist, dass sie der Katastrophe entgegenschlittern. Eine kleine Zusammenfassung der diesjährigen Haushalts-Diskussion für alle, die nicht jeden Dienstag die FSU-Stura-Sitzung besuchen:

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Konferenzen, Kind und Kegel

Familiengründung und Wissenschaft

von Corinna Hofmann

Wer eine Karriere in der Wissenschaft anstrebt, wird wahrscheinlich in der Zeit von Studium, Doktorarbeit oder Postdoc-Phase mit der Entscheidung für oder gegen Kinder konfrontiert. Manche glauben, dass die Wahl zwischen Karriere und Familie eine Entweder-oder-Entscheidung darstellt. Drei Frauen, die sich beiden Herausforderungen gestellt haben, erzählen  hier von ihren Erfahrungen.
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Er hätte die Welt verändert

“Elser”: Über ein gescheitertes Attentat

von Lisa Laibach

Ein Mann hält eine Taschenlampe zwischen seinen Zähnen. Er füllt Sprengstoff in ein Loch in der Wand. Hektische Bewegungen, der Angstschweiß steht ihm auf der Stirn. Die Bombe explodiert – doch Hitler verlässt die Veranstaltung zu früh. 13 Minuten später und Georg Elser (gespielt von Christian Friedel) hätte die Welt verändert.
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Höllisches Nymphen-Paradies

Wiedersehen mit Lolita

von Anna-Lena Prutscher

So ein Kanon ist eine tolle Sache. Der macht das Leben leicht und gezieltes Namedropping schindet mächtig Eindruck: Flaubert, Tolstoi und Kubrick – schon kriegen Studis feuchte Unterhosen. Ganz schnell outet sich als Prolet, wer die große Kunst nicht als solche erkennt.
Wir starten eine neue Serie und widmen vermeintlichen und echten Meisterwerken Liebeserklärungen und Hasstiraden. Den Anfang macht Vladimir Nabokovs Lolita.

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