Stimmen aus dem frischen Grab

Theater Zink spielt Sarah Kanes “4:48 Psychose”

Ein Stück, das laue Sommerabende gefrieren lässt. Jenas älteste freie Theatergruppe versucht sich am letzten Stück der englischen Dramatikerin Sarah Kane. Es wurde 2000, erst nach dem Freitod der Autorin, uraufgeführt. Benannt ist es nach der Uhrzeit, zu der ihre Depression sie regelmäßig aus dem Schlaf riss und in den Wahnsinn warf. Es gibt weder handelnde Personen noch eine Handlung, dafür innere Monologe, fragmentarische Dialoge, unkommentierte Zahlen- und Wortreihen. All das kreist um die Erfahrung von Scham, Selbstmordgedanken und Therapieversuchen.

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Ausgabe 333

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Liebe Leserinnen und Leser,

ab dem 15. Mai steht unsere neue Ausgabe für euch in der Uni und FH bereit. Thema diesmal: Alltagsrassismus und rechte Gewalt.

Wir wünschen euch eine interessante Lektüre der neuen Ausgabe. Link

Exklusiv: Jenoptik liefert Technik für Katar-Panzer

von Jan-Henrik Wiebe

Nach Informationen, die dem Akrützel vorliegen, gehen 62 „Leopard 2“-Panzer und 24 Panzerhaubitzen vom Typ PzH 2000 in den arabischen Staat Katar. Für die gleiche Anzahl an Panzern und Panzerhaubitzen liefert das Jenaer Unternehmen Wehrtechnik, die dazu dient das Sichtfeld des Richtschützen zu stabilisieren, wenn der Panzer oder die Haubitze im Gelände fährt. Der Auftrag hat ein Volumen von 15,2 Millionen Euro und soll bis Mitte 2016 an den Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) ausgeliefert sein. Bisher war nur klar, dass Jenoptik Technik für Panzer von KMW herstellt, aber nicht dass diese nach Katar geliefert werden sollen.

In der nächsten Ausgabe, die am 30. Januar erscheint, wird sich das Akrützel ausführlich der Wehrforschung in Jena und an der Universität beschäftigen.

Tumulte im Stadtrat

Stadtrat vertagt Entscheidung über die Zukunft des Inselplatz

von Jan-Henrik Wiebe

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Unser Redakteur war auf der Stadtratssitzung, die am 6. November den “Bebauungsplan B-J 03 ‘Inselplatz’“ diskutierte. Dieser sieht vor, auf dem Parkplatz Inselplatz einen neuen Universitätscampus zu errichten und damit das Ende des Wohnprojektes „Inselplatz 9a“.

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“Kein Nischenfach”

Unverständnis über Kürzungen

von Niclas Seydack

Prof. Dr. Jörg Nagler lehrt an der FSU Neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt Amerika. Er baute gemeinsam mit anderen den interdisziplinären Masterstudiengang Nordamerikastudien auf.  Seine Professur ist in der aktuellen Version des Struktur- und Entwicklungsplans mit einem “kw-Vermerk” versehen. Das bedeutet, die Professur wird nicht besetzt, wenn Jörg Nagler emeritiert. Außerdem soll der Masterstudiengang ersatzlos gestrichen werden. Das Akrützel fragte nach, wie es ihm mit dieser Situation geht und bat um eine Einschätzung der Lage. weiterlesen…

Angst vor Willkür

Uneinigkeit im allgemeinen Prüfungsausschuss

von Bernadette Mittermeier

„Bei einem negativen Bescheid vom ASPA bitte immer Widerspruch ein­legen.“

Wenn ein Mitglied des Prüfungs­ausschusses Studierenden so etwas empfiehlt, muss es gute Gründe geben. Philipp Motzke glaubt, diese zu haben. weiterlesen…