Tag: 29. Oktober 2009

  • (K)ein Hort der Harmonie

    Intrigen, Konflikte und Grabenkämpfe an der Uni Von Philipp Böhm und Matthias Benkenstein Fotos: Katharina Schmidt Auf einmal war er weg. Auf der Internetseite des Instituts für Politikwissenschaft stand nur noch: keine Veranstaltungen im Wintersemester 2009/10. Und weiter unten ein kleiner Text, in dem Dr. Christoph Schuck mitteilte, er habe einen Ruf an die Uni…

  • Trittmittel

    Ein Kommentar zu Institutssprache und Uni-Streitigkeiten Von Louisa Reichstetter Zeichnung: Johannes Buchmann „Wir kennen uns seit zehn Jahren nicht“, sagte Germanistikprofessor Fasbender einst über einen Kollegen. Es ist ein Satz, der den Alltag vieler Professoren illustriert wie kaum ein anderer: Vorne schüttelt man sich freundlich die Hände, hinten tritt man aus wie bockige Paarhufer. Es…

  • Umstellung verpasst

    Falsche Zeugnisse lassen Studenten der FH schlechter wirken Von Maike Scholz Foto: Katharina Schmidt Jeder kennt das Gefühl von Aufregung vor der Zeugnisübergabe. Lange hat man dafür gearbeitet, so manche Nacht gepaukt, um einen guten Abschluss zu erreichen. Nicht zuletzt, um danach auch eine bessere Chance auf dem umkämpften Arbeitsmarkt zu haben. Doch Absolventen der…

  • Eine Frage der Einstellung

    Blutspenden als Studentenjob Von Christoph Worsch Foto: Akrützel-Archiv Die Blutspende – eine gute Sache. Spenden gegen Geld? Eine umstrittene Praktik, die an fast jeder Blutspendeeinrichtung durchgeführt wird. In Jena gibt es zwei Möglichkeiten, um Blut oder Plasma zu spenden und dafür bezahlt zu werden: zum einen die privatwirtschaftliche Einrichtung „Haema“ in der Goethe-Galerie, zum anderen…

  • Studentenferne Orte

    Teil 19: Die „Drogerie Bein“ in der Katharinenstraße Von Isabella Weigand Foto: Christian Fleige An einer der unzähligen einsamen Straßenecken in der Nähe der vielbefahrenen Lutherstraße behauptet sich seit beinahe 25 Jahren ein Mann im knallharten Geschäft der Schönheitspflege. Wacker schwimmt er gegen den großen Mainstream der zungenbrecherischen und absurden Pflegemittelindustrie. Unscheinbar, aber voll geduldiger…

  • Mir ist langweilig!

    Spielzeiteröffnung am Theaterhaus mit “Villa dolorosa” Von Johannes Weiß Foto: Joachim Dette Für Schauspieler ist es bestimmt ein sehr angenehmes Stück. Schließlich müssen sie hier gerade mal die Hälfte ihres Textes lernen, weil der sich spätestens ab Mitte der zweieinhalbstündigen Aufführung sowieso nur noch wiederholt. Obwohl sich die Handlung von Rebekka Kricheldorfs „Villa dolorosa“ über…