Reggae vom Rhein

Gentleman brachte das Jenaer Publikum zum Schwitzen

Von Pauline Weiß

Foto: Akrützel/Anna Zimmermann

Schwül war es, als eine bunte Menschenmenge am Abend des 17. Juli in die Kulturarena strömte, um Gentleman zu lauschen, zu huldigen und ausgelassen zu tanzen und zu springen. Pünktlich um 20 Uhr läuteten die beiden Background-Sängerinnen Tamika und Mamadee das Konzert ein und entfachten stimmgewaltig die Feierlaune des Jenaer Publikums, das sich sogleich zu den smoothen Rhythmen im Takt wiegte. Ließ man den Blick über die sanft wogende Masse schweifen, konnte man Menschen von unter fünf bis über 50 Jahren entdecken. Besonders süß war inmitten der Menge ein kleiner Junge mit quietsch-grünen Ohrenschützern. weiterlesen…

Mal laut, mal leise

Sophie Hunger auf der Kulturarena

Von Franziska Gleiniger

Foto: Kulturarena
Foto: Kulturarena

Was soll man über einen Abend sagen, der mehr als perfekt war? Sophie Hunger begeisterte am 29. Juli die ungefähr 2.000 Zuschauer der Kulturarena schon mit den ersten Tönen, die sie ihrer Akustikgitarre entlockte. Mit ihren fünf Begleitern nahm sie das Publikum auf eine Reise durch die unterschiedlichen Melodien und Geschichten mit, die das Leben schreibt. weiterlesen…

New Wave in neuem Gewand

Zurück in die 80er mit Joe Jackson

Von Matthias Benkenstein

Foto: Akrützel/Benkenstein
Foto: Akrützel/Benkenstein

Die 80er Jahre haben in Sachen Musik viel Käse hervorgebracht: Whitney Houston, Bon Jovi, Milli Vanilli. Dass der britische Sänger und Pianist Joe Jackson nicht unbedingt in dieser Reihe genannt werden darf, davon konnte sich am Donnerstagabend das Publikum der Kulturarena überzeugen. weiterlesen…

Melancholie und Wohlbefinden

Emiliana Torrini verzauberte auf der Kulturarena durch ihre Stimme und ihre Natürlichkeit

von Kristin Haug

Foto: Kristin Haug

Ein Sonnenstrahl, der sich durch staubige Räume schlägt und Licht ins Dunkel wirft, vermittelt ein Gefühl von Melancholie und Wohlbefinden zugleich. So war es auch mit Emiliana Torrini, die am Freitag auf der Kulturarena vor ausverkauftem Haus Songs aus ihren Alben „Love in the Time of Science“, „Fishermans Women“ und „Me & Armini“ präsentierte. Die Isländerin verzauberte an diesem Abend – nicht nur durch ihre Stimme, die noch von den alten GusGus-Platten bekannt ist – nein, auch durch ihre unglaubliche Natürlichkeit. Sie ließ das Publikum teilhaben, an vergangener Liebe („Sunnyroad“), an Schicksalsschlägen („Bleeder“) und der eigenen reinen Einstellung zum Leben („Unemployed in Summertime“). Für einen Abend schien es, als wandelte sich Hektik in Ruhe, als verkehrte sich Bewegung in Stillstand und Sorge in Gelassenheit. Die Welt hinter den Absperrungen des Kulturarena-Areals verblasste – so sehr beherrschte Torrini ihr Publikum.
Schade nur, dass einige Gäste verbissen auf das aktuelle Lied der Künstlerin „Jungle Drum“ zu warten schienen und dann, als die ersten Töne anklangen, aus heißer Kehle mitsangen. Doch Torrini „shush-te“ diejenigen weg, die sich etwas zu laut unterhielten, verwies also sehr charmant auf ihr störendes Verhalten. So schuf sie sich Raum für die eigene Musik – und vielleicht auch für die Träume der anderen.

Spielfreudige Katzen

“The Cat Empire” begeisterten das Kulturarena-Publikum

Von Philipp Böhm

Foto: Kristin Haug
Foto: Kristin Haug

Mittwochabend, kurz nach acht. Über 2.500 Menschen haben sich auf dem Theatervorplatz versammelt, um die “Down Under”-Truppe Cat Empire zu sehen. Kaum hat die Veranstalterin ihre kurze Ansprache über die 18. Kulturarena und das tolle Wetter beendet, hüpfen auch schon die sieben Australier auf die Bühne und legen los. weiterlesen…