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Der Stadtnarzisst

Eine Abrechnung mit Woody Allen

Von Lennardt Loß

In dieser Serie widmen wir vermeintlichen und echten Meisterwerken Liebeserklärungen und Hasstiraden. Diesmal: Woody Allen und Der Stadtneurotiker.

1976 drehte Woody Allen Der Stadtneurotiker, ein Meisterwerk und eine Zumutung. Ein Meisterwerk ist der Film, weil Woody Allen eine Story wiederbelebt, die zusammen mit Marilyn Monroe beerdigt wurde: die romantische Komödie. weiterlesen…

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Eine Ehe für drei

Die Entdeckung der Unendlichkeit in der Kulturarena

Von Bernadette Mittermeier

Die Entdeckung der Unendlichkeit ist ein großartiger Film – bis auf eine Schwäche.

Aber der Reihe nach: The Theory of Everything, wie der Film im Original treffender heißt, ist die Liebes- und Lebensgeschichte von Stephen und Jane Hawking, vom Kennenlernen in Cambridge bis zur Veröffentlichung der kurzen Geschichte der Zeit, dem Werk, das Hawking schließlich weltberühmt machte.

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Die kleine nuttige Schwester von Wertschätzung

Birdman ist eine wunderbar bissige Satire auf das Streben nach Berühmtheit

Von Bernadette Mittermeier

Riggan Thomson (gespielt von Michael Keaton) hat seine Zeit als Hollywood-Celebrity hinter sich. Als Birdman begeisterte er Millionen Kinozuschauer, nun mit Anfang 60 will er endlich das Superheldenkostüm loswerden und als Schauspieler ernst genommen werden. Dafür inszeniert er ein Theaterstück mit sich in der Hauptrolle am Broadway. Doch Birdman lässt ihn nicht los, als hämische Stimme in seinem Kopf und großes Plakat in seiner Garderobe verfolgt er Riggan bei jedem Schritt. Dazu kommen eine sarkastische Tochter frisch aus der Entzugsklinik, ein unberechenbarer Nebendarsteller auf Ego-Tour, eine Ex-Frau und eine Geliebte, die mit einer vorgetäuschten Schwangerschaft um mehr Aufmerksamkeit kämpft.

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Allen Klischees zum Trotz

Wir sind die Neuen überrascht mit guten Pointen und originellen Dialogen

von Bernadette Mittermeier

Einige Trailer schrecken vom Kinobesuch ab. Im Fall von Wir sind die Neuen sind es die nervigen Stereotype: Studierende von heute interessieren sich nur für ihre Noten, die Generationen unserer Eltern und Großeltern dagegen haben auf den Barrikaden gewohnt. Wer sich den Film gestern in der Kulturarena angesehen hat wurde allerdings eines Besseren belehrt.
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