Finanzen des FSR Wiwi in der Entscheidungsmacht des Stura

Warum nach dem Verdacht der Finanzenverantwortlichen auf der gestrigen Sturasitzung beschlossen wurde, den FSR Wirtschaftswissenschaften unter Verwaltung des Stura zu stellen.

Eine Meldung aus dem FSU-Stura von Henriette Lahrmann

In der gestrigen Sitzung des FSU-Stura stellten die Finanzverantwortlichen einen Dringlichkeitsantrag, um den FSR Wirtschaftswissenschaften unter Verwaltung des Stura zu stellen. Es liege der Verdacht vor, dass im FSR Wiwi steuerpflichtige Einnahmen nicht korrekt angegeben wurden.

Zudem gebe es vermehrt Auffälligkeiten, die ausführlich geprüft werden müssten. Den Finanzer:innen ist bei ihrer Prüfung ein Protokoll vom August 2022 aufgefallen, das nachträglich im März 2023 erstellt und bearbeitet wurde. Bei der Sichtung der Mittelfreigaben in der FSR-Kom, dem Zusammenschluss aller Fachschaften, fiel auf, dass diese in mehreren Fällen überzogen wurden und mehr Geld abgebucht wurde, als mit der Mittelfreigabe genehmigt wurde.

Die Finanzverantwortlichen betonen, dass das nicht zwingend die Schuld des FSR Wiwi sein muss.  Dem Verdacht muss trotzdem nachgegangen werden. Es werde Zeit benötigt, damit keine Fehler gemacht werden, die rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Deshalb wurde die Abgabe der finanziellen Entscheidungsfreiheit beantragt. Damit liegen die Finanzen des FSR Wiwis bis auf Weiteres in der Entscheidungsmacht des Stura. Aktuell hat das noch keine ernsthaften Auswirkungen für den FSR, weil noch eine Haushaltssperre im Stura vorliegt, durch die kein Geld ausgegeben werden kann. Der Beschluss würde auch nach der Genehmigung eines Haushalts bestehen bleiben. 


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