„Die Frauenquote ist keine Gleichbehandlung“

Von Unterschieden und Gemeinsamkeiten: Der Stura der Ernst-Abbe-Fachhochschule im Gespräch

Das Gespräch führte Philipp Franke




Die zwei vom Berg: Andreas Kirchner und Jan Köhler (v. l.)
Foto: Maximilian Gertler

 

Andreas Kirchner studiert Maschinenbau im vierten Semester und ist für den Haushalt des FH-Stura verantwortlich. Medizintechnikstudent Jan Köhler, ebenfalls viertes Semester, steht dem Gremium vor. Mit Akrützel sprachen sie über Geld, Macht und Frauen.
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„Merkel fucked us“

Jenaer Student berichtet über Erasmus-Semester in Athen

Das Gespräch führte Jan-Henrik Wiebe




Touristen genießen die schönen Aussichten – die Griechen wohl eher nicht.
Foto: Jan-Henrik Wiebe

Das Erasmus-Programm gibt Studenten die Möglichkeit im Ausland zu studieren. Jonathan Eibisch aus Jena hat sich für Griechenland als temporären Studienort entschieden, da das Land sich gerade im Umbruch befindet. Seit drei Monaten studiert er in Athen. Der Politikwissenschafts- und Soziologiestudent sprach mit dem Akrützel über Krise und Protest.

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Gleichgültigkeit und Grauzonen

Der Aufstand in der Hilfskraft-Hölle bleibt aus

Studenten gelten gemeinhin als recht streitlustiges Volk. Der Wille zum Widerstand endet aber, wenn es um das eigene Karrieresprungbrett geht. Unkraut jäten, das Ego des Professor pflegen und Excel-Tabellen füllen – natürlich schlecht bezahlt – so sieht das Aufgabenprofil eines Traumjobs aus. Studentische Hilfskräfte in Jena verdienen gerade mal 7,45 Euro brutto. Das ist zwar mehr als Studenten hier in manch einem anderen Job erhalten würden, allerdings immer noch unter dem Tarif, den Angestellte verdienen. Als leuchtendes Beispiel für die Situation der studentischen Beschäftigten muss immer Berlin herhalten: Außer in der Hauptstadt fällt die Beschäftigungsgruppe der studentischen Hilfskräfte in keinem Bundesland unter einen Tarifvertrag. Dort bekommen studentische Hilfskräfte ganze 10,98 Euro, Stellen müssen ausgeschrieben werden und Beschäftigungsverhältnisse sind weniger stark befristet. weiterlesen…

„Kein Unibetrieb ohne sie“

Ein Gespräch über Bedeutung und Arbeit studentischer Hilfskräfte

Marlene Langholz
Marlene Langholz. Foto: privat.

Marlene Langholz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich für Sozial- und Bildungsökonomie des Instituts für International Management an der Universität Flensburg. Zusammen mit dem ebenfalls in Flensburg ansässigen Professor Gerd Grözinger hat sie eine Untersuchung zur Situation studentischer Hilfskräfte in Deutschland durchgeführt. Mit Akrützel sprach Langholz über deren Aufgaben, die Zufriedenheit der studentischen Helfer und darüber, wie man an einen solchen Job kommt. weiterlesen…

Darf’s noch weniger sein?

Ein Kommentar über bereitwillige Ausbeutung

Selbst, wenn die Universität ihren studentischen Hilfskräten einen Hungerlohn von 2 Euro oder gar nichts bezahlen würde, gäbe es vermutlich immer noch Studenten, die sich für diese Stellen begeistern würden.
Schließlich arbeiten an anderen Hochschulen Studenten für noch weniger Geld als an der FSU üblich. Die Ehre, für die Universität arbeiten zu dürfen, überwiegt die Ausbeutung in manch einem Tutorenjob. Dass FH-Studenten sogar für nur 6 Euro arbeiten, zeigt, dass noch Spielraum nach unten ist. Weniger geht immer. weiterlesen…

Behörde rudert zurück

Abschiebeandrohung sei nicht so gemeint gewesen

Flüchtling und Aktivist Miloud L. Cherif setzt sich für seine und die Rechte anderer ein.
Flüchtling und Aktivist Miloud L. Cherif setzt sich für seine und die Rechte anderer ein. Foto: revolta.

Anfang April bekamen Miloud Lahmar Cherif und seine Frau Olesia einen Brief vom Landratsamt Schmalkalden-Meiningen. Darin wurden sie auf die Ablehnung ihres Asylantrags und auf die Ausreise aus der Bundesrepublik Deutschland bis zum 7. Mai hingewiesen. Sollte dies nicht freiwillig geschehen, so die amtliche Mitteilung, werde man abschieben.
Der 7. Mai ist nun verstrichen. Miloud und Olesia sind nicht gegangen. weiterlesen…