Exklusiv: Jenoptik liefert Technik für Katar-Panzer

von Jan-Henrik Wiebe

Nach Informationen, die dem Akrützel vorliegen, gehen 62 „Leopard 2“-Panzer und 24 Panzerhaubitzen vom Typ PzH 2000 in den arabischen Staat Katar. Für die gleiche Anzahl an Panzern und Panzerhaubitzen liefert das Jenaer Unternehmen Wehrtechnik, die dazu dient das Sichtfeld des Richtschützen zu stabilisieren, wenn der Panzer oder die Haubitze im Gelände fährt. Der Auftrag hat ein Volumen von 15,2 Millionen Euro und soll bis Mitte 2016 an den Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) ausgeliefert sein. Bisher war nur klar, dass Jenoptik Technik für Panzer von KMW herstellt, aber nicht dass diese nach Katar geliefert werden sollen.

In der nächsten Ausgabe, die am 30. Januar erscheint, wird sich das Akrützel ausführlich der Wehrforschung in Jena und an der Universität beschäftigen.

Tumulte im Stadtrat

Stadtrat vertagt Entscheidung über die Zukunft des Inselplatz

von Jan-Henrik Wiebe

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Unser Redakteur war auf der Stadtratssitzung, die am 6. November den “Bebauungsplan B-J 03 ‘Inselplatz’“ diskutierte. Dieser sieht vor, auf dem Parkplatz Inselplatz einen neuen Universitätscampus zu errichten und damit das Ende des Wohnprojektes „Inselplatz 9a“.

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“Kein Nischenfach”

Unverständnis über Kürzungen

von Niclas Seydack

Prof. Dr. Jörg Nagler lehrt an der FSU Neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt Amerika. Er baute gemeinsam mit anderen den interdisziplinären Masterstudiengang Nordamerikastudien auf.  Seine Professur ist in der aktuellen Version des Struktur- und Entwicklungsplans mit einem “kw-Vermerk” versehen. Das bedeutet, die Professur wird nicht besetzt, wenn Jörg Nagler emeritiert. Außerdem soll der Masterstudiengang ersatzlos gestrichen werden. Das Akrützel fragte nach, wie es ihm mit dieser Situation geht und bat um eine Einschätzung der Lage. weiterlesen…

Angst vor Willkür

Uneinigkeit im allgemeinen Prüfungsausschuss

von Bernadette Mittermeier

„Bei einem negativen Bescheid vom ASPA bitte immer Widerspruch ein­legen.“

Wenn ein Mitglied des Prüfungs­ausschusses Studierenden so etwas empfiehlt, muss es gute Gründe geben. Philipp Motzke glaubt, diese zu haben. weiterlesen…

Bestehen statt Verfaulen

Zombie-Apokalypse in Jena – Ein Leitfaden

von Tarek Barkouni

Du wirst nicht vorbereitet sein. Niemand wird es sein. Wenn es passiert, wird die Hölle ausbrechen und du mittendrin stecken. Zombies überall, Panik und jedes Klopfen an deiner Tür könnte deinen Tod bringen. Du wirst unfassbare Dinge hören, sehen und tun. Dinge, die dich an den Rand des Wahnsinns treiben. Brennende Autos, umgekippte Straßenbahnen, zurückgelassene Jute-Beutel. Die lebenden Toten, die Lust auf pralle Studentengehirne haben, sind nur ein Teil davon. Das qualvolle Stöhnen aus den Hörsälen allerdings kann getrost ignoriert werden: Ist ja schließlich Prüfungszeit. Die Halbtoten in den Klausuren, die wandernden Toten auf der Straße – um unverletzt aus dieser Hölle namens Zombie-Apokalypse zu entkommen, ist es absolut notwendig, sorgfältig zu planen.

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Ohne Freundeskreis geht nich

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Max Herre & Co. in der Kulturarena

Text von Philipp Franz / Fotos von Christoph Worsch

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Wenn ein Name in der deutschen Hiphop-Landschaft zieht, dann ist es dieser: Max Herre. Hier ist keine Rede von Skandalsprechgesangakrobaten die ohne Bild Zeitung nicht überleben würden. Nein, am Freitag stand auf der Bühne des Theatervorplatzes in Jena ein Mann, der echten Hiphop macht. Und nur so einer kann sich ein kontroverses deutsches Cover des Lenny-Kravitz-Klassiker (1991) „It Ain’t Over Till It’s Over“ erlauben. Max Herre macht Conscious-Rap, Soul, und viel mehr.

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