Gastbeitrag zu “Politischer Akt”
RücksichtII_wp

Foto: Rainer Koch

Vom 13. April bis zum 24. Mai präsentierte der Fotoclub UNIFOK in der Cafeteria eine Gastausstellung des Hobbyfotografen Rainer Koch. Die Bilder zeigten Akte und Porträts junger Frauen, die mit erotischen Texten von Nicole Offhaus versehen waren. Eine anonyme Gruppe, die sich selbst als „das Kuratorium“ bezeichnet, hängte Fotografien von übergewichtigen, behinderten, älteren und trans*-sexuellen Menschen dazwischen. Ziel der Aktion war es, gegen gängige Schönheitsnormen und Vorstellungen von Sexualität zu protestieren.

Hier ein Gastbeitrag von Meike Boldt zum Artikel “Politischer Akt” (Seite 16) unserer aktuellen Ausgabe 323. Meike ist Kunststudentin, Performerin erotischer Bühnenshows und setzt sich seit  mehreren Jahren intensiv mit queerfeministischer Kunstkritik auseinander. Wir danken ihr für diesen Artikel.

weiterlesen…

Am Ende des Regenbogens

Seit dem 17. Mai 1990 ist Homosexualität keine Krankheit mehr. Das war sie selbstverständlich nie, aber an diesem Tag strich die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, Homosexualität aus ihrem Katalog diagnostizierbarer Krankheiten.Das Datum des „International Day Against Homophobia“ (IDAHO) an ebenjenem Tag ist also kein Zufall.

weiterlesen…

Neue Ausgabe Nr. 322 erschienen

Unsere neue Ausgabe Nr. 322 liegt in frischem Violett ab jetzt aus. Ihr bekommt euer persönliches Exemplar in der Abbe-Mensa, der Philo-Mensa, der FH-Mensa, dem Vegetable, in der C-Z-Str. 3 und dem UHG. Es geht um den Prozess gegen den Stadtjugendpfarrer Lothar König, um das IDAHOT*-Festival, um das Volunteer-Programm des FF USV Jena, eine Datenschuzlücke im Friedolin-System uvm.

10100111001

Bericht über den Jenaer Hackerspace
tareksspaceinvader_wp

Foto: Tarek Barkouni

Nerdbrille, Retrogames, Comics. Spätestens seit die Serie „The Big Bang Theory“ in Dauerschleife läuft und die Hipster-Welle auch den Campus erreicht hat, sind die angeblichen Kellerkinder von früher in der Mitte der Gesellschaft angekommen. In Jena können sich Geeks, Bastler oder Interessierte im „Hackspace Jena“ treffen.

weiterlesen…

Ein Herz für Hiwis?

Proteste am Institut für Soziologie

HiWi Akrützel wp

Zeichnung: Martin Emberger

Damals war’s, in einer der ersten Prüfungswochen des letzten Wintersemesters. Für viele Erstsemesterstudenten der Soziologie stand jene Klausur auf dem Plan, bei der die Durchfallquote, 70 Prozent laut studentischen Tutoren, am höchsten ist: „Einführung in die soziologischen Theorien“.
Unüblich war bei dieser schriftlichen Prüfung des letzten Semesters nicht die Anzahl der Durchgefallenen, sondern die Abwesenheit von Hiwis, die Aufsicht halten sollten. Nur zwei von dreizehn angestellten Tutoren waren vor Ort – Dozenten und andere wissenschaftliche Mitarbeiter mussten übernehmen.

weiterlesen…

„Bis es auch der Letzte merkt“

Ein Sprachwissenschaftler über Gendern

Dr. Manfred Consten ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistische Sprachwissenschaft. Während seines Studiums Ende der 80er Jahre gehörte Gendern zum guten Ton, heute scheint es ihm aus der Mode gekommen. Gerade deswegen freute er sich, Akrützel einige Fragen aus sprachwissenschaftlicher Sicht zu beantworten und damit das Thema wiederzubeleben.

weiterlesen…