Danz nah dran

Die Kolumne im Akrützel
Folge 4

von Sebastian Danz

Glaubt man der Bibel, verwirrte Gott vor langer Zeit die Sprache der Menschen, um die Fertigstellung des Turmes von Babel zu verhindern. Die Menschen wollten sich göttergleich in höchste Höhen aufschwingen und einen Turm bauen, dessen Spitze bis zum Himmel reicht. Gott stoppte das Großbauprojekt, indem er seine Schäfchen mit dem Fluch der Vielsprachigkeit belegte. Weil nun keiner mehr den anderen verstand, blieb der Turm ein Traum und die Menschen mussten weiter in der Horizontalen ihr irdisches Dasein fristen.

Gott muss vor kurzer Zeit wieder einen Abstecher zur Erde gemacht haben. Wenn ich mir anhöre, was manche meiner KommilitionInnen in Seminaren erzählen, fühle ich mich in beste babylonische Sprachverwirrungszeiten versetzt.
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Paris, ein politisches Abenteuer

Einmal Iran und zurück

von Johannes Kaiser

Eine Freundin fragt mich, ob ich Mitte Juni für ein Wochenende mit nach Paris kommen wolle: 30 Euro inklusive Busfahrt, Verpflegung und Unterkunft! Irgendwie so eine Konferenz zum Iran, sie wisse selber nichts Genaues. Am Sonntag hätte man dann den ganzen Tag frei, um sich Paris anzuschauen. Klingt nach einem attraktiven Angebot.

Als der Ausflug näher rückt, kommen mir dann doch Bedenken: Was ist denn das für eine Konferenz?
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Zwei Meinungen zur Anwesenheitspflicht

von Bernadette Mittermeier und Niclas Seydack

Anwesenheitslisten sind ein häufiger Anblick in Uni-Veranstaltungen. Das könnte sich nun ändern: Das Thüringer Wissenschafts-Ministerium hat in einem Brief deutlich gemacht, dass Dozenten eine plausible Begründung liefern müssen, bevor sie ihre Studenten zu regelmäßiger Anwesenheit verpflichten dürfen. Seitdem wird an der FSU hitzig diskutiert. Was spricht für oder gegen eine Anwesenheitspflicht? Zwei Meinungen.
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Danz nah dran

Die neue Kolumne im Akrützel

von Sebastian Danz

Es gibt Dinge, auf die kommt man nicht. Man lebt so vor sich hin und hofft, dass es den Party-Cracker-Mix noch im Sonderangebot gibt, wenn man in den Laden geht oder dass der Handyakku bis zum Ende des nächsten Katzenvideos durchhält. Dass es Flüchtlinge nicht gerade leicht haben, in ihrer neuen Umgebung ihre sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen, daran verschwendet man keinen Gedanken.

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Shakespeare im Stura

Zwischenstand beim Haushalt

von Bernadette Mittermeier

 Eine Warnung vorweg: Dieser Artikel hat kein Happy-End. Das Personal dieser Tragödie hat allerdings shakespearsches Potential – zwei verfeindete Blöcke, die sich erbittert bekämpfen, obwohl allen klar ist, dass sie der Katastrophe entgegenschlittern. Eine kleine Zusammenfassung der diesjährigen Haushalts-Diskussion für alle, die nicht jeden Dienstag die FSU-Stura-Sitzung besuchen:

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