Am Ende des Regenbogens

Seit dem 17. Mai 1990 ist Homosexualität keine Krankheit mehr. Das war sie selbstverständlich nie, aber an diesem Tag strich die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, Homosexualität aus ihrem Katalog diagnostizierbarer Krankheiten.Das Datum des „International Day Against Homophobia“ (IDAHO) an ebenjenem Tag ist also kein Zufall.

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Neue Ausgabe Nr. 322 erschienen

Unsere neue Ausgabe Nr. 322 liegt in frischem Violett ab jetzt aus. Ihr bekommt euer persönliches Exemplar in der Abbe-Mensa, der Philo-Mensa, der FH-Mensa, dem Vegetable, in der C-Z-Str. 3 und dem UHG. Es geht um den Prozess gegen den Stadtjugendpfarrer Lothar König, um das IDAHOT*-Festival, um das Volunteer-Programm des FF USV Jena, eine Datenschuzlücke im Friedolin-System uvm.

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Bericht über den Jenaer Hackerspace
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Foto: Tarek Barkouni

Nerdbrille, Retrogames, Comics. Spätestens seit die Serie „The Big Bang Theory“ in Dauerschleife läuft und die Hipster-Welle auch den Campus erreicht hat, sind die angeblichen Kellerkinder von früher in der Mitte der Gesellschaft angekommen. In Jena können sich Geeks, Bastler oder Interessierte im „Hackspace Jena“ treffen.

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Ein Herz für Hiwis?

Proteste am Institut für Soziologie

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Zeichnung: Martin Emberger

Damals war’s, in einer der ersten Prüfungswochen des letzten Wintersemesters. Für viele Erstsemesterstudenten der Soziologie stand jene Klausur auf dem Plan, bei der die Durchfallquote, 70 Prozent laut studentischen Tutoren, am höchsten ist: „Einführung in die soziologischen Theorien“.
Unüblich war bei dieser schriftlichen Prüfung des letzten Semesters nicht die Anzahl der Durchgefallenen, sondern die Abwesenheit von Hiwis, die Aufsicht halten sollten. Nur zwei von dreizehn angestellten Tutoren waren vor Ort – Dozenten und andere wissenschaftliche Mitarbeiter mussten übernehmen.

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„Bis es auch der Letzte merkt“

Ein Sprachwissenschaftler über Gendern

Dr. Manfred Consten ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistische Sprachwissenschaft. Während seines Studiums Ende der 80er Jahre gehörte Gendern zum guten Ton, heute scheint es ihm aus der Mode gekommen. Gerade deswegen freute er sich, Akrützel einige Fragen aus sprachwissenschaftlicher Sicht zu beantworten und damit das Thema wiederzubeleben.

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Normannen, Nazis, NSU

Die rechtsradikale Burschenschaft Normannia zu Jena

Foto: Christoph Worsch

Foto: Christoph Worsch

Die bunten Flecken an der Fassade sind noch immer zu sehen. Sie sind die letzten Zeugen der Proteste vor der „Wilhelmsburg“, die der Burschenschaft Normannia zu Jena vier Jahre lang als Verbindungshaus diente. Farbbeutelattacken gehörten damals zur Routine, dann wurde es still um die Normannen – bis sie 2012 in den Medien mit dem Umfeld des  „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) in Verbindung gebracht wurden.

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