Explain it like I’m five: Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz

Zeitpunkt verpasst, zu dem ihr noch Basiswissen zu einem
Thema nebenbei hättet aufschnappen können und jetzt zu feige, um nachzufragen?

Gefragt hat: Tarek Barkouni
Ihm geantwortet hat: Hanna Weyrich, vom Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht

Was ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG)?
Es soll Hasskriminalität im Internet eindämmen. Die umfasst zum einen Beleidigungsdelikte, Verleumdungen oder staatsgefährdende Taten wie Volksverhetzung. Aber auch Fakenews werden unter bestimmten Umständen darunter fallen. weiterlesen…

Astronomisches Sandmännchen

Podcasts kommen nach Jahren des Nischenlebens im Mainstream an. Sie müssen nicht unbedingt in einer hippen Altbauwohnung in Berlin Mitte produziert werden. Ein Gespräch mit einem Jenaer Podcaster.

Von Hanna Seidel

Sie sind überall in der Mensa verteilt. Plakate mit zwei Männern in albernen Verkleidungen und Überschriften wie „Fest und Flauschig“ oder „Vegan und Verschmust“. Ein blöder Scherz oder aber nur Werbung für den neuen Podcast von Jan Böhmermann und Olli Schulz, die zwar schon seit Jahren im Radio senden, aber nun zu einem bekannten Streamingdienst umziehen. Ein Zeichen dafür, dass Podcasts ihr Nischendasein verlassen.
Was ist daran so spannend? Ein Gespräch mit dem Jenaer Physiker und Podcaster Florian Freistetter über seinen astronomischen Podcast. weiterlesen…

Wir suchen eine neue Besetzung für unsere Lektoratsstelle

Bewerbungfrist bis zum 7. April

Das Akrützel erscheint während der Vorlesungszeit alle zwei Wochen mit einer Auflage von regulär 5.000 Exemplaren à 20 bis 24 Seiten. Für den Zeitraum des Sommersemesters 2013 soll die Lektoratsstelle nun wieder besetzt werden.
Die Tätigkeit umfasst somit sechs Ausgaben (321 bis 326) und beginnt am 28. April (ab dann jeden zweiten Sonntag). weiterlesen…

Die Verlierer des Tages

Ein Gespräch über eine Studie und ihre Veröffentlichung




Innenminister Friedrich zu Marietta Slomka im „heute journal“: „Diese Studie ist nicht aus meinem Haus herausgegeben worden.“
Foto: Standbild, zdf heute journal, 1. März 2012

Ein Forscherteam arbeitete im Auftrag des Bundesinnenministeriums drei Jahre lang an der Studie „Lebenswelten junger Muslime in Deutschland“, die am Ende 762 Seiten umfasste. Das Boulevardblatt Bild bekam sie vorab und missbrauchte sie für eine tendenziöse Berichterstattung. Die Vermutung, dass das Ministerium die Studie an Bild weiterleitete, wurde erst nach unserem Interview mit Professor Wolfgang Frindte Gewissheit.
Als Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationspsychologie an der Friedrich-Schiller-Universität war er maßgeblich an der Studie beteiligt. Mit uns sprach er über die Ergebnisse, die Bestürzung im Team nach der Veröffentlichung und Medienwirkung.

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