Ohne Freundeskreis geht nich

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Max Herre & Co. in der Kulturarena

Text von Philipp Franz / Fotos von Christoph Worsch

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Wenn ein Name in der deutschen Hiphop-Landschaft zieht, dann ist es dieser: Max Herre. Hier ist keine Rede von Skandalsprechgesangakrobaten die ohne Bild Zeitung nicht überleben würden. Nein, am Freitag stand auf der Bühne des Theatervorplatzes in Jena ein Mann, der echten Hiphop macht. Und nur so einer kann sich ein kontroverses deutsches Cover des Lenny-Kravitz-Klassiker (1991) „It Ain’t Over Till It’s Over“ erlauben. Max Herre macht Conscious-Rap, Soul, und viel mehr.

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Neben lustigen Frauen mit Katzenbart

Im Interview:
Der Poetry Slammer Aida fährt zur Deutschen Meisterschaft

Das Gespräch führte Johanne Bischoff

Aida sieht zwar nicht nach Balett aus, tanzt es aber trotzdem.

Aida sieht zwar nicht nach Balett aus, tanzt es aber trotzdem.
Fotos: JenaTV/Schuster
Montage: Christoph Worsch

Die Poetry-Slam-Landesmeisterschaft Thüringen fand am 29. Juli im restlos ausverkauften Kassablanca statt. Nachdem sich die U20-Teilnehmerin Frances Luhn für die Deutschen Meisterschaften qualifizierte, konnte in der Gruppe der Profis Andreas in der Au, in der Szene als Aida bekannt, das Rennen für sich entscheiden. Der in seinem anderen Leben als Steuerberater tätige Slammer spach direkt nach dem Triumph mit Akrützel über die Macht des schnellen Feedbacks, den Fluch von Tübingen und erklärte, warum 16 Gramm einen derben Schlag in die Fresse bedeuten können.
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„This means love.“

Fatoumata Diawara bringt die Arena zum Tanzen

Von Christoph Worsch

Farbenfrohe Weltmusik bei wolkenverhangenem Himmel: Fatoumata bei der Kulturarena

Farbenfrohe Weltmusik bei wolkenverhangenem Himmel: Fatoumata bei der Kulturarena
Foto: Christoph Worsch

Ein Konzert wie ein Straßenfest. Damit wäre der gestrige Auftritt von Fatoumata Diawara in der Jenaer Kulturarena am treffendsten beschrieben. An einem sehr kühlen Juliabend, fast ohne Regen, war der Theatervorplatz gut gefüllt. Auffallend viele kleine Kinder tobten durch die Reihen und zauberten den ein oder anderen Schmunzler auf die Gesichter der Anwesenden.
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Monströse Langeweile

„Frankenstein“ eröffnet die Kulturarena mit einem Gähnen

Von Anna Zimmermann

Frankenstein in der Kulturarena

Yves Wüthrich (Das Monster) rekelt sich vor der Kamera.
Foto: Joachim Dette

Eine Frau in violettem Glitzerkostüm und greller Schminke stolziert auf höchsthackigen Schnürschuhen durch die Bankreihen des Freilufttheaters. Der erste Gedanke beim Betreten des Theatervorplatzes: „Wenn in Jena schon mal was los ist, schmeißen sich die Damen der Stadt aber so richtig in Schale!“ Und sie ist nicht die einzige. Als allerdings der erste Clown auftaucht, platzt endlich der Knoten. Regisseur Moritz Schönecker hat den diesjährigen Sommerspektakel zur Eröffnung der Kulturarena zu einer Zirkusvorstellung werden lassen.
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Kultureller Ausnahmezustand

Das Programm der Kulturarena ist da

Ausgegraben aus den Tiefen des Archivs: Die Kulturarena 2001 mit „Los Banditos“.
Ausgegraben aus den Tiefen des Archivs: Die Kulturarena 2001 mit „Los Banditos“. Foto: Falk Heunemann.

Ab dem 12. Juli wird auch in diesem Jahr der Vorplatz des Jenaer Theaterhauses freigegeben, um den Arenasommer zu eröffnen. 2011 feierte die Kulturarena ihr 20. Jubiläum, dennoch ruht sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Endlich ist das Programm raus und der Kartenvorverkauf hat schon begonnen. Ein einheitliches Thema gibt es nicht, denn es ist nicht möglich dieses Spektakel in eine Sparte einzuordnen. Das ist wohl das Geheimrezept, um Wiederholungstätern und neuen Besuchern eine vielfältige Mischung aus Theater, Film und Konzert zu ermöglichen. Der Theatervorplatz wird allabendlich zum Treffpunkt für ein ebenso bunt gemischtes Publikum.
Das Fundament bildet die Konzertarena. Das Line-Up ist vielversprechend und reicht von klassischen Jazzklängen bis hin zu rockigen Melodien. weiterlesen…