Angriff der Funktionsjacken

Käptn Peng und die Tentakel von Delphi spielen bei der Kulturarena und geben eine kleine Philosophienachhilfestunde.

Von Anika Hinze

An diesem Abend könnte die Bühne vor dem Theaterhaus auch in der Ecke eines kleinen Indie-Club in Brooklyn New York zu finden sein, wie Glühdrähte auf Kopfhöhe, Kontrabass und Perkussion zeigen. Es sind Käptn Peng & die Tentakel von Delphi, die für die nächsten zwei Stunden eine Mischung aus Theaterstück und Philosphie-Nachsitzstunde vorführen werden. weiterlesen…

MEUTE hat Meute im Griff
MEUTE spielen in der Kulturarena: Instagramshots im Publikum und riesige Instrumente auf der Bühne inklusive.
Von Paul Schäfer
Und plötzlich betreten fünf junge Herren mit roten Jacken und schwarzen Hosen die Bühne der Kulturarena.

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Tennessee Time mit Jentower-Blick

Valerie June spielt bei der Kulturarena und lässt einen Sommertag ausklingen.

Von Marleen Borgert

 

Relativ unscheinbar plätschern die Künstler auf die Bühne, die an ihrem Äußeren dann doch erkannt werden: eine Frau mit einem medusenhaften Turm aus Dreadlocks auf dem Kopf und vier Männer, auf Keyboard, Schlagzeug, Bass und Gitarre verteilt. Das sind Valerie June und ihre Band, von der sie „adoptiert“ wurde, wie sie sagt. Sie selbst kommt als Einzige aus dem Süden der USA, aus Tennesse, ihre Bandkollegen aus dem Norden. Jetzt machen sie gemeinsam Musik. weiterlesen…

Die Suche nach dem kleinen Glück

Mehr als „Nachmittagsmusik“: BOY begeistern bei der Kulturarena.

Von Bernadette Mittermeier

„Nachmittagsmusik“ – so nennen die beiden Musikerinnen von BOY ihre Songs selbst. Das trifft die Leichtigkeit ihrer Musik gut; zu den meisten Liedern könnte man sich entspannt mit einer Tasse Früchtetee auf dem Sofa einkuscheln und dem Regen am Fenster zusehen. Aber so ganz wird diese Beschreibung der Musik von BOY dann doch nicht gerecht. Dafür steckt zu viel Kraft und Lebensfreude dahinter, die das Publikum in der ausverkauften Kulturarena zur glücklich im Takt mitwippenden Masse bezauberte.

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Oscar Wildes Rave-Party

Gestern Abend startete die Kulturarena Jena auf dem Theaterplatz mit Oscar Wildes Komödie “Bunbury”. Ein Spektakel, das die Übertreibung feiert.

Von Bernadette Mittermeier

Oscar Wildes Komödie „Bunbury,  oder von der Notwendigkeit, Ernst zu sein“ reiht so viele witzige Aphorismen und schlagfertige Dialoge aneinander, dass man das Stück vermutlich auch als minimalistische Lesung auf der Bühne hätte inszenieren können, und das Publikum hätte seinen Spaß gehabt. Regisseur Moritz Schönecker macht das Gegenteil.

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