Kulanzkonflikt

Ein Kommentar zum Umgang mit Finanzanträgen beim FSU-Stura

Der FSU-Stura hat sich erst während der laufenden CollegiumJ-Veranstaltung dazu entschieden seine Förderung von 500 Euro zurückzunehmen. Dies ist kein guter Stil. Mag sein, dass sich zwischenzeitlich neue Fakten ergeben haben, aber die Verfahrensweise mit dem Förderantrag für das „CollegiumJ“ zeigt, dass der FSU-Stura seinen Umgang mit externen Finanzanträgen dringend verbessern muss. weiterlesen…

Tolkien für Fortgeschrittene

Ende April fand die neunte Tolkien-Konferenz an der FSU statt

Der kleine Hobbit stellt seine ausgefeilten Marketing-Konzepte vor.
Der kleine Hobbit stellt seine ausgefeilten Marketing-Konzepte vor. Zeichnung: Martin Emberger

Kleine Männer mit dicken Bäuchen und langen zotteligen Bärten im Foyer des Campus. Einige in Kettenhemden, andere mit grünen Filzcapes. So zumindest könnten die Erwartungen aussehen, wenn sich die Deutsche Tolkien Gesellschaft zu ihrer Jahreskonferenz zusammenfindet.
Doch diese Vorstellung wird jäh zerschlagen. Manche ein bisschen nerdy, aber in normaler Kleidung des 21. Jahrhunderts, so warten die Teilnehmer am Freitag, den 27. April, nachmittags im Hörsaal 7 auf den ersten Vortrag. Man ist per Du und führt angeregte Fachgespräche. weiterlesen…

Jeder Quadratmeter muss überdacht werden

Die Uni platzt aus allen Nähten – jetzt soll der Inselplatz bebaut werden

Nach zehnminütiger Parkplatzsuche ist das Fahrrad an eine Laterne auf dem Campus geschlossen. Horden von Studenten quetschen sich durch die Glastür in die Uni, vorbei an einer Schlange Urinierwütiger, die den Eingang blockiert. In Seminarräumen sitzen wissbegierige Studenten – auf Stühlen, Tischen, Heizkörpern und dem Boden. Die Luft wird knapp. Jemand nölt. weiterlesen…

Idylle auf dem Schrottplatz

Neugestaltung des Ernst-Abbe-Platzes

Wie sieht der perfekte Campus aus? Wie das Auenland, mit kleinen Hügeln, einem Teich und Schafen? Oder mit bunten Häusern, die sich in den Tälern verstecken? Wer das so sieht, sollte lieber nach Trier ziehen. Da ist der Campus schöner – aber dafür auch im hinterletzten Teil der Stadt. In Jena ist dafür wenigstens die Lage spitze und über eine Neugestaltung wird derzeit ebenfalls nachgedacht. Man ist sich zumindest sicher, wie der Campus auf dem Ernst-Abbe-Platz nicht aussehen soll: wie ein Parkplatz. weiterlesen…

Die Milchmädchen-Million

Ein bezahlbares Semesterticket auf Zeit?




Vergänglicher Komfort: Noch sind es nur vier Kaffee weniger für sorgenfreies Busfahren.
Foto: Steffen Elsner

Nach vier Verhandlungsrunden über den Preis des Semestertickets für die Beförderung durch die Jenaer Nahverkehrsbetriebe herrscht nun Einigkeit. Um die Jenaer Bus- und Straßenbahnlinien zu benutzen, zahlen die Studenten fortan 58,50 Euro pro Semester. Die vereinbarte Erhöhung von vier Euro gilt allerdings nur für ein Jahr. Dieser temporären Lösung ging eine enorme Preiserwartung der Verkehrsbetriebe voraus. weiterlesen…

Zu provinziell

Jena scheitert beim Versuch Elite-Uni zu werden

Von Korenia Eschert und Anna Zimmermann

Zur Zeit der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika herrschte in den Kolonien eine immens hohe Lese- und Schreibfähigkeit. Konnten in Übersee etwa 75 Prozent der Menschen lesen und schreiben, waren es im Europa das 18. Jahrhunderts nur etwa 30 Prozent. Allein aufgrund dieser hohen Alphabetisierungsrate konnte die amerikanische Revolution von der breiten Masse der Bevölkerung getragen werden. Bildung wurde zur Voraussetzung der Unabhängigkeit. Universitäten, die sich in dem neuen Staatenbund herausbildeten, zählen heute zu den renommiertesten und angesehensten der Welt. Im Hochschulranking der Times von 2010 sind die ersten fünf Plätze von US-amerikanischen Universitäten belegt, die beste deutsche Hochschule, die Uni Göttingen, erreichte nur Platz 43.
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