Unter den Talaren Frust aus 30 Jahren

Diejenigen, die an der Uni lehren, hö­ren tagtäglich die Beschwerden ihrer Studierenden. Zeit, sie selbst einmal zu fragen: Was stört Sie eigentlich an der Uni? Drei Gespräche über die Liebe zur Lehre und Friedolin.

Von Marleen Borgert

„De facto wurden durch den Struktur- und Entwicklungsplan im Senat alle Vertretergruppen entmachtet.“ Das gelte für Studierende und Mittelbauvertreter genauso wie Professoren. Professor Matthias Westerhausen hat seit 2004 den Lehrstuhl für Anorganische Chemie inne. Seit der Umsetzung des Plans könne der Präsident über die Zweifel des Senats hinweg beispielsweise eine Berufung fortführen. Er müsse den Senat hören, aber das sei auch alles. Ernüchternd nennt Westerhausen diese Erfahrung: „Man diskutiert, bringt seine Zweifel im Senat an und am Ende wird weitergemacht wie vorher.“ Man frage sich dann schon, wieso man vorher stundenlang dicke Papiere gelesen und sich Gedanken gemacht hat, wenn es am Ende keine Resonanz gibt. „Ich habe mich dann nicht mehr aufstellen lassen. Wenn ich nichts entscheiden kann, aber die Papiere lesen muss, dann reicht es auch, wenn ich die Beschlüsse, die ich sowieso nicht beeinflussen kann, nur mitgeteilt bekomme.“

Professor Rüdiger Trimpop aus dem Institut für Psychologie zieht einen Vergleich zur Wirtschaft: „Das nicht funktionierende Aufsichtsrat-System aus Unternehmen ist auf die Universität übertragen worden.“ Er spricht immer schneller, je mehr er an das Vorgehen denkt, vielmehr: Je wütender er wird. Schon bevor die erste Frage gestellt oder das Aufnahmegerät angestellt ist, beginnt er zu erzählen. Im Seminarraum an der Carl-Zeiss-Straße 3 sind noch mathematische Formeln angeschrieben, im Hintergrund steht der Overhead-Projektor, das Gespräch findet zwischen zwei seiner Veranstaltungen statt. „Ein Universitätsrat, der überwiegend aus Personen besteht, die nichts mit der Universität zu tun haben, bestimmt jetzt über die Schließung von Fächern, bestimmt Präsident und Kanzler.“

Frustfaktor Studierende

Professor Nils Berkemeyer, seit fünf Jahren Inhaber des Lehrstuhls für Schulpädagogik und -entwicklung, sieht im Senat andere Schwierigkeiten:  Die Stimmen der Studierenden. „Studentische Senatoren sind gleichwertig stimmberechtigt und damit habe ich ein großes Problem.“ Die Hochschulphase ist für ihn noch eine der Sozialisation, Studierende für ihn Heranwachsende, die noch nicht alle Auswirkungen ihrer Entscheidungen überblicken können. Er würde deshalb den Senat verpflichten, die Studierenden zu hören, ihnen aber kein Stimmrecht geben. „Es ist mir überhaupt fremd, Menschen über etwas, dessen Konsequenzen sie nicht tragen müssen, mitentscheiden zu lassen.“ Schließlich sei es sein Arbeitsplatz.

„Studentische Senatoren sind gleichwertig
stimmberechtigt und
damit habe ich ein großes Problem.“
– Professor Berkemeyer

In der Grundordnung der FSU heißt es: „An Entscheidungen der Organe und Gremien wirken ihre Mitglieder gleichberechtigt mit, soweit das Gesetz, die Grundordnung oder sonstige Satzungen nicht etwas anderes bestimmen.“ Trimpop widerspricht Berkemeyer: „Ich finde es absolut notwendig, alle Statusgruppen im Senat zu haben, weil sie eine andere Perspektive mit hereinbringen, die mindestens genauso wichtig ist.“ Eine proportionale Verteilung finde er aber genauso richtig, also dass diejenigen, die dauerhaft hier sind, mehr Stimmen haben als die, die nur drei Jahre hier sind. „Studierende gehören für mich selbstverständlich ins Gremium, können so aber nicht aufgrund momentaner politischer Ideen andere Statusgruppen blockieren oder überstimmen.“ An welche Ideen denken Sie hier konkret? „Die Studenten fordern, keine Anwesenheitspflicht in jeglicher Veranstaltung zu haben. Das finde ich pervers, unverschämt und unverständlich. Ein Studierender kostet 18.000 Euro. Dafür kommt der Steuerzahler auf, jeder hart arbeitende Mann auf der Straße – dafür, dass Veranstaltungen besucht werden dürfen.“ Hier sind sich Berkemeyer und Trimpop wieder einig: „Dass das kostenlose Studium ein riesiges Privileg ist, sehen die nicht.“

Der Vergleichsreport im Auftrag der Körber-Stiftung schreibt über Deutschland es sei „das einzige Land, in dem die Politik noch immer an einer beitragsfreien öffentlichen Hochschulbildung für nahezu alle Studierenden festhält.“ Trimpop wird lauter: „Studierende haben die Mentalität, dass  ihnen alles zusteht und alle anderen dazu da sind, ihre persönlichen Wünsche und Lebensziele zu erfüllen.“ Das Studium werde nicht mehr als gesellschaftlich erkämpftes und erarbeitetes Privileg angesehen, aus dem auch die Pflicht resultiere, selber etwas zurückzugeben. „Das finde ich sehr traurig.“

Nach Trimpops Einschätzung schwindet sowohl die Bereitschaft, in Gremien wie zum Beispiel dem Fakultätsrat mitzuarbeiten als auch die Möglichkeiten dazu, sich zu beteiligen. „Wenn das Ziel besteht, zu Eigenständigkeit und Unabhängigkeit auszubilden, dann muss es Möglichkeiten zur Verantwortungsübernahme geben. Aber die Freiräume werden immer mehr beschnitten.“ Wo genau, führt Berkemeyer aus: „Die Studienstruktur ist so angelegt, dass eine ernsthafte Mitbestimmung in Gremien nicht möglich ist. Sie sind nur für ein Jahr im Fakultätsrat – in dieser Zeit haben Sie gerade erst einmal die Namen gelernt und die Übergabe geregelt. Die geringe Teilhabe wird dann strukturell begründet, obwohl die Struktur, denke ich, absichtlich so geschaffen wurde.“

Nichtsdestotrotz breitet sich bei Berkemeyer weiter Unzufriedenheit mit den Studierenden aus. Das Problem der Lehre liege in den Strukturen, aber auch bei den Studierenden: „Das Gelingen von Lehrveranstaltungen liegt auch in ihrer Verantwortung, Texte zu lesen, kritisch und diskursfähig zu sein.“ Ob er Studierende für unmotiviert und unqualifiziert halte? „Ich halte Sie für teilmotiviert und teilinteressiert.“ Damit müsse man leben. Sobald sich aber jemand zu beschweren anfange, müsse auch der Nachweis gebracht werden, dass man sich vorher zumindest beteiligt hat. „Ich finde zum Beispiel das studentische Gutachten für die Lehrqualifikation bei Berufungsverfahren absurd. Was qualifiziert die überhaupt dazu, einschätzen zu können, ob etwas gut aufbereitet war oder nicht? An einem Ort der Wissenschaft irritiert es, einfach davon auszugehen, dass die Studierenden schon wissen werden, was sie tun.“
Fortbildung aus Trotz

„Die Studenten fordern, keine
Anwesenheitspflicht in jeglicher Veranstaltung zu haben. Das finde ich pervers,
unverschämt und unverständlich.“
– Professor Trimpop

Qualitative Mängel der Lehre resultieren für Trimpop aus den Belohnungsmechanismen der Universitätsstruktur. Diese „passen nicht zum Bedarf“. Bei Berufungsverfahren würden in erster Linie die Zahl der englischsprachigen Veröffentlichungen, der Age-Index und die Zahl der eingesammelten Drittmittel zählen. Die Lehre sei lediglich ein Ausschlusskriterium. „Wer an der Uni etwas werden will, kann Zeit nicht für die Lehre aufwenden.“ Um trotzdem etwas für die Verbesserung der Lehrqualität zu tun, bringt er sich mit seinem Lehrstuhl ein. „An den meisten Hochschulen haben weder die Hochschullehrer noch die Mitarbeiter irgendeine Ausbildung in Didaktik, Menschenführung oder Projektmanagement.“ Er hat die Personalentwicklung an der FSU mit aufgebaut. Aus Trotz, wie er sagt. „Weil wieder Geld für Blödsinn ausgegeben werden sollte.“ Jetzt finden Fortbildungen statt, um an diesen drei Punkten nachzubessern.

Das Geld und die Belohnung

In Thüringen lebten vor zwei Jahren 2.170.714 Menschen. Der Nachteil Thüringens sei, so Westerhausen, dass zwei Millionen Einwohner elf Hochschulen mit ihren Steuergeldern stemmen müssten. „Wenn ich etwas zu sagen hätte, dann wären Bildung und Hochschulen Bundes- und nicht Ländersache. Durch eine ähnliche Finanzierung wäre dann auch Vergleichbarkeit gegeben. Die Länderzugehörigkeit der Hochschulen ist nicht mehr zeitgemäß.“ Allein in Jena machen die Studierenden aus zwei Hochschulen rund ein Fünftel der Einwohnerzahl aus.

Westerhausen hat 1977 in Marburg sein Chemie-Studium begonnen, neben ihm studierten 905.896 Menschen in Deutschland. 2015 studierten bundesweit 2.757.799 Menschen. „Als wir vor zwanzig Jahren unseren Abschluss gemacht haben, konnten wir uns sicher sein, als Akademiker einen Job zu finden. Diese Gewissheit hat die heutige Generation nicht mehr.“ Immer mehr Schüler machen das Abitur und beginnen anschließend ein Studium an einer Hochschule. Die öffentliche Meinung: Das Abitur ist leichter geworden, die Studierenden nicht durchweg für ein Studium geeignet. Westerhausen hat den Eindruck, es werde mehr mit dem Wissen im Internet umgegangen, als selber gelernt. Deshalb werde weniger Wissen angesammelt: „Die derzeitigen Abiturienten lernen anders Lernen.“ Trimpop drückt sich ähnlich aus aus: „Sie lernen nicht weniger, sondern anderes. Aber selbstverständlich sind die Eingangsqualifikationen der Masse der Studenten niedriger als vor 20 Jahren.“ Trimpop stellt Vergleiche von seinem Vater über sich bis zu seinem Sohn an: Alle besuchten dieselbe Schule in einer 30.000 Einwohner Stadt. Aus Trimpops Sicht hat das auch Konsequenzen auf das Niveau der Universitäten: „Die Abiturienten werden nicht dümmer, aber die Passung zwischen dem, was man in der Schule lernt und dem, was man in der Uni braucht, ist schlechter geworden. Wenn wir uns nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner richten, fehlen am Ende diejenigen, die auf höchstem Niveau mitmachen können.“

Perverses System

„Und nun zur Bologna-Reform.“ Trimpop leitet den Lehrstuhl für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie. Seine Sätze reihen sich nahtlos aneinander: Jahre der Beobachtung in zwei Stunden Gesprächszeit. „Ein weiteres Problem ist, dass nur 50 Prozent der Studienabschlüsse Master sein sollen, sodass es in vielen Bereichen deutlich weniger Master- als Bachelorplätze gibt. Und das auch in Berufen, die es ohne Master nicht gibt, wie die Psychologie. Hier ist das System besonders pervers.“ Man suche sich mit einem Numerus Clausus von 1,3 die Besten eines Jahrgangs heraus und am Ende dürfe die Hälfte den Beruf doch nicht machen, „weil sie nicht wieder mit einem Schnitt von 1,3 in den Master reingekommen ist. Volkswirtschaftlich und inhaltlich sei das Schwachsinn.

In der Chemie haben Westerhausen und Kolleginnen und Kollegen den Übergang vereinfacht: „Bei uns gibt es keinen Notenschlüssel, um vom Bachelor in den Master überzugehen. Wenn wir jemanden mit einer Drei im Abschluss haben wollen, dann bekommt diese Person auch einen Platz.“
In der Psychologie ist das nicht so. Spüren Sie das, Herr Trimpop?

„Massiv. Ich lehre seit circa 30 Jahren, doch die Entwicklung in den letzten sieben Jahren ist erschreckend.“ Was früher an Unterstützung unter den Studierenden geherrscht hätte, sei komplett in Wettbewerb umgeschlagen. „Es herrschen Neid und Missgunst, Bücher werden versteckt, wichtige Kapitel sogar herausgeschnitten.“

Für Westerhausen habe die Reform vieles verkompliziert: „Als Studierende früher in den Naturwissenschaften ein Auslandssemester gemacht haben, wurde dieses in der Regel auch anerkannt. Das vergleichbare Modul unseres Erasmus-Partners bringt beispielsweise 10 Credit-Points und bei uns 12 – dann müssen hier zur Anrechnung zwei Credits nachgeholt werden.“ Früher hätte man noch ein Protokoll abgegeben oder ein Dozentengespräch geführt und fertig. „Der Wechsel an eine andere Uni ist schließlich schon ein Gewinn, den man in Credits nicht zählen kann. Das System ist einfach viel zu starr.“

„Bologna gibt einen zweistufigen Abschluss vor.“ Trimpop, als Teil des Deutschen Hochschullehrerverbands, habe das funktionierende System des Diploms einfach mit dem Masterabschluss gleichsetzen wollen. Zusätzlich hätte in diesem Konzept die Chance bestanden, nach dem Vordiplom durch eine Bachelor-Arbeit den Abschluss zu machen. „Das war der damaligen Politik aber nicht genug.“

Berkemeyer sieht aber auch die Professorinnen und Professoren in der Schuld: „Es war eine große Sünde der Professorenschaft, dass wir die Bologna-Reform – ganz im akkuraten deutschen Stil – so gut wie möglich machen wollten und das heißt, so bürokratisch wie möglich.“ Er spricht von wir, obwohl er selbst erst nach Umsetzung der Reform Professor geworden ist. Das Jenaer Modell des Lehramtsstudiums hat an der Bologna-Reform Anleihen genommen: „Im Praxissemester müssen die Studierenden am Ende vier Arbeiten schreiben, zu denen es dann vier Teilnoten gibt. Das ist absurd. Wie valide ist diese Masse an Noten eigentlich?“

„Heute ist es
durch die schriftlichen Klausuren sehr anonym.“
– Professor Westerhausen

Nicht nur mehr sollten die Klausuren werden, sondern auch identischer: der Studierende wird zur Nummer. „So viele Teilnoten und alle müssen vergleichbar sein. Jetzt werden in Klausuren zur gleichen Zeit im gleichen Saal die gleichen Leistungen erbracht.“ Westerhausen hat es früher anders gehandhabt. „Chemie ist ein kleiner Studiengang, deshalb wurde früher alles mündlich abgefragt. Da hat man die Studierenden noch kennengelernt. Heute ist es durch die schriftlichen Klausuren sehr anonym. Das gefällt mir nicht.“ Er erzählt von Studierenden, die am Anfang Schwierigkeiten haben und auf sein Anraten hin einfach das erste Jahr wiederholen, um erfolgreich ihr Studium zu meistern. Ihm fehlt der persönliche Kontakt. 1999, noch in Bayern, gewann er den Teaching Excellence Award.

In Westerhausens Büro sind die Tische mit Ordnern voll bepackt. Neben- und übereinander liegen Hefter und Bücher. Während des Gesprächs klingelt das Telefon und der Rechner läuft weiter: „Wenn man einen Brief auf dem Dienstweg verschickt, muss dieser eigentlich nur zwei Häuser weiter, aber das dauert oft Monate. Briefe gehen manchmal verloren oder werden nie beantwortet.“
Es dauert alles zu lange, auch für Trimpop. „Wenn wir die Prüfungsordnung ändern wollen, also einen Studiengang oder auch nur eine Lehrveranstaltung optimieren, dauert das mindestens eineinhalb Jahre“, Trimpop macht eine der wenigen bedeutungsschwangeren Pausen. Er versuche immer, mit den Ordnungen den studentischen Bedürfnissen gerecht zu werden. Die Verwaltung der Lehre sei aufwendiger als notwendig, genau wie die der Forschung: Wie viele Nächte er schon Dokumente gesucht habe, die es nicht gab oder die unter einem ganz anderen Namen abgespeichert waren. „Es heißt dann nicht ‚Reisekosten extern‘, sondern ‚Kosten, die nicht allgemeingültig für etwas abgeschrieben werden, Titelgruppe 74‘. Darauf muss man erst einmal kommen.“ Trimpop schmunzelt – die Übernächtigung trägt er mit Ironie. „Die Verwaltung baut die Systeme so, dass die Verwaltung und Wirtschaftsprüfer sie verstehen und nicht kundenorientiert.“

Der Fuchs, der nervt

Friedolin wird seit 2005 flächendeckend an der Uni genutzt. „Sie kennen das natürlich nicht anders, aber dieses Friedolin ist aus Sicht der Dozenten ein wenig benutzerfreundliches System.“
Beim Eintragen der Noten sei man laut Westerhausen stark eingeschränkt. „Es ist wie eine Art Vorschussmisstrauen: Die Verwaltung hat Angst, dass wir mit Studenten rumklüngeln.“ Sie würden die Noten ja nicht verschenken. „Finden Sie in der Klausureinsicht Punkte, dann kriegen Sie zu Recht eine bessere Zensur – wir können es aber nicht korrigieren. Wir müssen einen Brief mit einer Bitte an die Prüfungsämter schreiben.“ Westerhausens Stimme wird immer höher, die Mimik schwankt zwischen ge­nervt und verzweifelt. Sie kommt der eines Studierenden gleich, bei dem Friedolin mal wieder mehr Komplikationen hervorruft, als es Probleme löst. „Vor drei Jahren habe ich es aufgegeben. Ich beschäftige mich nicht mehr damit.“
Die Universität ist für Trimpop eine Maschine in der jeder Schritt, jeder Ablauf, jede Veranstaltung bürokratisch genau festgelegt werde, „damit es dann dokumentiert und überprüft werden kann.“ Beim Thema der verstärkten Durchstrukturierung der Uni stimmt Berkemeyer ihm zu, äußert aber auch noch einmal Kritik an den Studierenden: „Es herrscht ein generelles Misstrauen gegenüber Dozenten.“ Dabei habe er in seiner Zeit in Jena nicht einmal mitbekommen, dass Entscheidungen gegen Studierende getroffen wurden, wenn es zum Beispiel um Härtefälle ging. Es gebe ein Bedürfnis nach Rechtssicherheit, das kontraproduktiv ist.

Sehen Sie Möglichkeiten, etwas daran zu ändern, Herr Trimpop?
„Solange wir Alten noch dabei sind, ja.“  Es sei schwieriger, wenn jemand nur das momentane System kennt, aber derzeit würden immer mehr Dozenten und Studenten versuchen, die Probleme der Universitätsstruktur zu verstehen. Die Grundziele der Lehrkräfte und Studierenden seien dieselben.

Bild: Marleen Borgert

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